Gründungs Team

Gründer_innen IG Club Kultur

Nadine Cobbina


Ist als „die Zuckerlkettenfrau“ bekannt und versteht sich als Kolumnistin der Klubkultur, zuletzt bei Radio FM4.
Über Social Media nimmt sie über ihre Kanäle follower in die verschiedenen Welten der Clubs mit, moderiert zusammenhängende Veranstaltungen oder Screenings. Die Clubkultur hat für sie einen weiten Begriff, der die Musikkultur über Integration und Interaktion künstlerischer Tätigkeiten erweitert. Um Freiheit, Diversität und ein Weiterdenken zu fördern und gegen Zwänge und Normen zu kämpfen. Aufgrund von Covid-19 hat sich ihre aufgebaute Freelancer-Tätigkeit fast in Luft aufgelöst, weshalb der Schritt in die Gemeinsamkeit über den Verein folgt.
Ansonsten veranstaltet sie in Wien, gestaltet ebenso Programme und Bookings für Demonstrationen oder Charity-Vereine, erarbeitet Awareness-Konzepte, kultiviert über eigene Producer-Reihe im Sass oder durchs Party-Zipieren beim #pornfilmfestival vienna oder engagiert sich politisch und privat für eine ausdrucksoffene und soziale Gesellschaft, die ein autarkes Miteinader schafft. Sie sieht sich als #raveoluzzerin, die Kunst und die gelebte antikapitlistische Ideologie über Medien verbreitet und sich für eine ökologisch, nachhaltige Welt einsetzt. Mal so, mal so.

Petar Ganev


Studiert im Kunstbereich an dem privaten „Institut für Elektroakustik, Komposition und Tonmeister_innenausbildung“ an der MdW „Computermusik und Neue Medien“. Als gebürtiger Bulgare hat er in Lienz sein erstes Kollektiv gegründet und ist mit „Les Supect Habituels“ nach Wien gekommen, wodurch sich „Techno Entgleist“ entwickelt hat. In Wien angekommen hat er Veranstaltungstechnik gelernt 2 Jahre lang ausgeübt, mit seinem Kollektiv veranstaltet und sich dem Produzieren von Ethno Minimal gewidmet. Als Musiker und Künstler in Wien versteckt er sich hinter DJ-Pult, oder im Ton- & Lichtkammerl verschiedener Clubs, zuletzt im Club „Fluc“ in Wien. Die Gründung des Vereins zeigt für ihn die Vielfältigkeit möglicher Schöpfungs-Optionen, die gebündelt zu einer Veränderung der Beständigkeit von Künstler_innen führen kann. Dadurch soll auch mehr Raum und Akzeptanz für den künstlerischen Outcome erreicht werden. Durch die Corona-Zeit ist Petar ebenso gezwungen, umzudenken und sich für das Wohl der Freidenkenden über dies einzusetzen.

León de Castillo


Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Primavera Festival Wien für Menschenrechte, 1. Mai Rave, Equality Rave, Europa Rave, Klima Rave, Co-Leiter Presidential Rave, politische Open Airs, Hanns Eisler Forum, Demos für Kunst & Kultur / Initiative Kunst & Kultur von allen, Kammerorchester Valsassina Ensemble Wien, Grätzl Piano für ein gemeinsames Europa, ehem. Assistent von Oswald Oberhuber, Holocaust Forschung & Exil Forschung (u.a. mit Fokus Mexikos Protest), Community Arbeit Mex-Ö, Brücken bauen zwischen Kultur & Politik, bissi Dj Tätigkeit in: Grelle Forelle, Werk, Schikaneder, Sass, Donau, Fania Live, Club U, Pela Cancun, Casa Pompidou Mérida, Open Airs u.a. – künstlerische Projekte/Mitwirkungen in: Theater an der Wien/Carnegie Hall/The Getty Institute/Kunsthalle Basel/Palacio de bellas Artes/UCLA/Maccarone Galery/CalArts/Maison Heinrich Heine/UNAM/Sala Nezahualcoyotl/MUNAL/Wiener Musikverein/Wiener Konzerthaus/LifeBall u.a.
Mitglied Future Arts Collective The teaching maschine, L.A.

Tanja Trawniczek


Sie ist seit mehreren Jahren Im Bereich der Kunst und Kulturszene tätig.
Der Anspruch mit ihrer Arbeit u.a. solidarische und diskriminierungsfreie Räume der Begegnung zu schaffen,spielte dabei immer eine wesentliche Rolle.
Sei es in ihrer jahrelangen Funktion als Türsteherin im Werk und anderen Lokalen, als auch in ihrer Tätigkeit im Awarenesskollektiv (AwA_wien), oder auch auf universitärer Ebene, auf der sie viele gesellschaftspolitische Projekte mitinitiiert, organisiert und durchgeführt hat.
Als kooperationsfreudige Person gestaltet sie immer wieder neue Räume für einen interdisziplinären und diversen Austausch mit. Politische Forderungen und Politisches Engagement sind prägender Bestandteil ihrer Arbeit.
Die IG Club Kultur mitzugründen, ist ein wichtiger Schritt und eine Herausforderung, der sie mit Neugier und Motivation begegnet.

Sarah Chaloupka


Neben ihren Freilandarbeiten als selbständige Biologin ist Sarah auch in der Kunst- und Kulturszene als Veranstalterin und DJ tätig. Auch für sie bedeuten sie Einschränkungen der COVID-19 Maßnahmen vorläufige Arbeitslosigkeit & finanzielle Engpässe. Sie versteht die Gründung der IG Club Kultur als notwendigen Schritt um unter anderem Veranstalter*innen & Künstler*innen in zukünftigen gesundheitlichen aber auch politischen Krisen eine solidarische & konsequente Unterstützung bieten zu können.

_willi Hejda


… ist (Gegen)Kulturarbeiter_in aus Wien. They ist seit Jahren zwischen, für und in freier & autonomer Szene aktiv, tanzt zwischen institutioneller Arbeit an der Akademie der Bildenden Künste Wien und tekno unter der Brücke. Hen gibt Workshops und Input zu diversen Themen wie partizipativen (selbst-)organisieren, Recht auf Stadt, Leerstand & Raum, Permakultur oder Awareness basics. _willi ist als Veranstalter_in und in verschiedenen Räumen und Zusammenhängen aktiv – sei es bei LAMES in St.Pölten oder bei der Fusion in Lärz. Ein großer Teil der Arbeit fließt aktuell in die Kollektive AwA_wien und 4lhangrund für Alle!
Blickpunkt: Utopie /// Anspruch: „Ein gutes Leben für Alle“ /// Covid_19? 100% Ausfall aller Club Kultur bezogenen Aktivitäten & Einkommensmöglichkeiten /// IG Club Kultur – warum? Damit sich die damit verbundenen Szenen, die einen emanzipatorischen Anspruch teilen, finden, vernetzen, artikulieren und organisieren – dazu trage ich gerne bei!